Lightroom: Bug im Kartenmodul (update)

Fehlermeldung des Kartenmoduls

Ein ärgerlicher Bug befindet sich derzeit im Kartenmodul von Lightroom.

Wenn man den Kartenausschnitt bewegt, verschwindet die Karte und eine schwarze Weltkarte erscheint mit der Meldung, dass die Karte offline sei. Nach ein paar Augenblicken erscheint der Kartenausschnitt wieder und man kann weiterarbeiten. Bis man wieder einen neuen Ausschnitt wählt.

Der Fehler ist bei Adobe bekannt. Hoffentlich findet man dort schnell eine Lösung und hoffentlich dauert es nicht zu lange, bis eine gefixte neue Version veröffentlicht wird. Der Bug macht die Arbeit mit dem Kartenmodul zwar nicht unmöglich aber er ist doch ziemlich lästig.

(Update: Mit Lightroom 2015.12 ist der Bug behoben)

Nik Collection wird nicht mehr weiter gepflegt

Altes Boot auf dem Sonne-Mond-See

Vor einer Woche ging ein eine Schockwelle um den Erdball und hinterließ Entsetzen und Trauer. Was ist passiert? Google hat auf der Downloadseite für die Nik-Collection den Hinweis platziert, dass die Software nicht weiter gepflegt wird.

Entsetzten bei all den Medien, Blogs und Webseiten, die noch vor nicht allzu langer Zeit vor Begeisterung Luftsprünge gemacht haben, dass Google die Software kostenfrei abgegeben hat. Aber schon damals war es klar, dass das auch gleichzeitig das Ende der Weiterentwicklung bedeutete.

Offiziell unterstützt wird z.B. Windows nur bis Windows 8 und Photoshop nur bis zur Version 2015. Der neue Hinweis an prominenter Stelle wurde wohl deshalb hinzugefügt, weil langsam die Zahl derer, bei denen die Software nicht mehr funktioniert, immer größer wird.
Wer bei Windows 7 und Photoshop CS6 (was in der Zwischenzeit von Adobe nicht mehr unterstütz wird) stehen geblieben ist, kann die Software wohl noch ein paar Jahre nutzten. Windows 7 wird noch knapp 3 Jahre von Microsoft unterstütz, spätestens dann wird es schwierig. Abgesehen davon, dass man sich nun zwischen der Funktionalität von den Nik-Plug-Ins oder der Weiterentwicklung von Betriebssystem, Photoshop und Lightroom entscheiden muss.

Alternativen? Schwierig. Auch wenn es diverse Plug-Ins anderer Hersteller gibt (On1 und Topaz seien hier genannt), so hat Nik ein Alleinstellungsmerkmal, dass man sich früher fürstlich bezahlen ließ (die Nik-Collection kostetet mal um die 500 €): Die U-Punkt-Technologie. Damit ist es möglich, intuitiv lokale Anpassungen vorzunehmen. Keiner der Mitbewerber hat etwas, was auch nur annähernd vergleichbar ist.

Und die Moral von der Geschichte?

„Don’t rely on Google“

Google hat in der Vergangenheit schon so viele Dienste abgeschaltet, dass ich mir jedes Jahr als guten Vorsatz nehme, vollständig auf Google-Services zu verzichten (was nicht einfach ist und was ich bisher noch nie geschafft habe). Lieber für eine wichtige Dienstleistung bezahlen als immer dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass der Dienst abgeschaltet wird. Und natürlich hoffen, dass die jeweilige Firma nie von Google, Microsoft, Apple oder ähnlichem aufgekauft wird.