Windows 10 – Fall Creators Update

Microsoft hat ein Feature-Upgrade für Windows 10 herausgebracht und ich bin mal wieder hin und her gerissen. Warten bis andere in leidvoller Erfahrung die verbliebenen Bugs gefunden haben oder todesmutig ins kalte Wasser springen. Auf keinem der Rechner in unserem Haushalt (immerhin 6 Stück) wird das Upgrade angeboten. Nehme mir vor, nicht vorzupreschen und zu warten bis das Update von selbst kommt. Wie immer werfe ich nach einer halben Stunde meine guten Vorsätze über Bord. Die Neugier ist zu groß.

Natürlich nicht auf meinem Hauptrechner, so blöd bin ich auch nicht. Aber auf meinem Surface Pro 4 und meinem Surface 3. Erstens bin ich nicht unbedingt auf diese Rechner angewiesen. Wenn die die Grätsche machen, überlebe ich das. Und zweitens denke ich mir, dass das Update auf Microsoft eigenen Geräten wohl ausgiebig getestet wurde.

Was soll ich sagen: So schnell und sauber wie auf meinen Surface Pro ist bisher noch nie ein Windows-Update durchgelaufen. Nach einer guten halben Stunde war das Update eingespielt. Respekt. Auf meinem Surface 3 läuft das Update derzeit noch, aber der Rechner boxt auch in einer deutlich geringeren Gewichtsklasse.

Alles was man über das „Fall Creaturs Update“ wissen muss bei c’t

Wer auch todesmutig ist, kann hier das Media Creaton Tool herunterladen

Lightroom: Bug im Kartenmodul (update)

Fehlermeldung des Kartenmoduls

Ein ärgerlicher Bug befindet sich derzeit im Kartenmodul von Lightroom.

Wenn man den Kartenausschnitt bewegt, verschwindet die Karte und eine schwarze Weltkarte erscheint mit der Meldung, dass die Karte offline sei. Nach ein paar Augenblicken erscheint der Kartenausschnitt wieder und man kann weiterarbeiten. Bis man wieder einen neuen Ausschnitt wählt.

Der Fehler ist bei Adobe bekannt. Hoffentlich findet man dort schnell eine Lösung und hoffentlich dauert es nicht zu lange, bis eine gefixte neue Version veröffentlicht wird. Der Bug macht die Arbeit mit dem Kartenmodul zwar nicht unmöglich aber er ist doch ziemlich lästig.

(Update: Mit Lightroom 2015.12 ist der Bug behoben)

Galerie: Düsseldorf Mittelalterfest 2017

IMHO: Surface Laptop / Surface Pro ohne USB Typ C – Ist okay für mich

In den letzten Wochen hat Microsoft zwei neue Produkte aus dem Surface-Universum vorgestellt: Das Surface Laptop und das (neue) Surface Pro.

Surface Laptop (Microsoft Pressebild)

Als bekennender Surface-Fan kam bei mir gleich das bekannt Haben-Wollen-Gefühl hoch (–> Haben ist besser als brauchen).

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Nik Collection wird nicht mehr weiter gepflegt

Altes Boot auf dem Sonne-Mond-See

Vor einer Woche ging ein eine Schockwelle um den Erdball und hinterließ Entsetzen und Trauer. Was ist passiert? Google hat auf der Downloadseite für die Nik-Collection den Hinweis platziert, dass die Software nicht weiter gepflegt wird.

Entsetzten bei all den Medien, Blogs und Webseiten, die noch vor nicht allzu langer Zeit vor Begeisterung Luftsprünge gemacht haben, dass Google die Software kostenfrei abgegeben hat. Aber schon damals war es klar, dass das auch gleichzeitig das Ende der Weiterentwicklung bedeutete.

Offiziell unterstützt wird z.B. Windows nur bis Windows 8 und Photoshop nur bis zur Version 2015. Der neue Hinweis an prominenter Stelle wurde wohl deshalb hinzugefügt, weil langsam die Zahl derer, bei denen die Software nicht mehr funktioniert, immer größer wird.
Wer bei Windows 7 und Photoshop CS6 (was in der Zwischenzeit von Adobe nicht mehr unterstütz wird) stehen geblieben ist, kann die Software wohl noch ein paar Jahre nutzten. Windows 7 wird noch knapp 3 Jahre von Microsoft unterstütz, spätestens dann wird es schwierig. Abgesehen davon, dass man sich nun zwischen der Funktionalität von den Nik-Plug-Ins oder der Weiterentwicklung von Betriebssystem, Photoshop und Lightroom entscheiden muss.

Alternativen? Schwierig. Auch wenn es diverse Plug-Ins anderer Hersteller gibt (On1 und Topaz seien hier genannt), so hat Nik ein Alleinstellungsmerkmal, dass man sich früher fürstlich bezahlen ließ (die Nik-Collection kostetet mal um die 500 €): Die U-Punkt-Technologie. Damit ist es möglich, intuitiv lokale Anpassungen vorzunehmen. Keiner der Mitbewerber hat etwas, was auch nur annähernd vergleichbar ist.

Und die Moral von der Geschichte?

„Don’t rely on Google“

Google hat in der Vergangenheit schon so viele Dienste abgeschaltet, dass ich mir jedes Jahr als guten Vorsatz nehme, vollständig auf Google-Services zu verzichten (was nicht einfach ist und was ich bisher noch nie geschafft habe). Lieber für eine wichtige Dienstleistung bezahlen als immer dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass der Dienst abgeschaltet wird. Und natürlich hoffen, dass die jeweilige Firma nie von Google, Microsoft, Apple oder ähnlichem aufgekauft wird.